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Klimawandel in Deutschland stoppen

Es ist geschafft, die Chancen für einen Stopp der globalen Erwärmung sind gestiegen.

Nachdem sich im Dezember 2015 in Paris die ganze Welt geeinigt hat den Klimawandel zu stoppen, ist der Weltklimavertrag am 4. 11. 2016 in Kraft getreten nachdem genügend Staaten ihn von ihren Parlamenten abgesegnet haben.

Die erste UNO-Klimakonferenz fand 1995 in Berlin statt, doch ist Deutschland heute noch weit davon entfernt, die gesteckten Ziele zu erreichen. Eine aktuelle Studie der Energy Watch Group und ASPO Deutschland „Deutsche Klimapolitik – vom Vorreiter zum Bremser“ weist nach, dass der von der Bundesregierung vorgegebene, nationale Emissionsminderungspfad seit 2010 in jedem Jahr überschritten wurde. Besonders die Sektoren Straßenverkehr, Elektroenergie und Landwirtschaft sind an der Überschreitung beteiligt.

Ausführliche Informationen zum Klimawandel in Deutschland sind in dem im November erschienen Buch „Klimawandel in Deutschland Entwicklung, Folgen, Risiken und Perspektiven“ zusammengestellt.

126 Autoren aus ganz Deutschland äußern sich zu Themen wie bereits beobachtete und zukünftige Veränderungen, Wetterkatastrophen und deren Folgen, Projektionen für die Zukunft und Risiken. Die Experten stellen außerdem Handlungsoptionen dar.

"Klimawandel in Deutschland" ist als Open Access Publikation frei verfügbar 

Klimawandel gibt es nicht, oder doch?

Das Thema Klimawandel beschäftigt uns alle seit vielen Jahren, Kyoto war am 11. Dezember 1997. Am 20. 07. 2016 hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für nationale Klimaziele außerhalb des Emissionshandels vorgelegt. Bis 2030 sollen 40 Prozent Minderung erreicht werden, abhängig von der wirtschaftlichen Leistung der Länder. Dieser Vorschlag gefährdet das Abkommen von Paris. Hier lautet das Ziel 100 Prozent bis zum Jahr 2050.

Machbar wäre das, wenn alle ab sofort mitmachen würden. Ein aktuelles Beispiel ist das Staatsweingut in Freiburg. Mit seiner „Grünen Weinbox“ vertreibt das Unternehmen Bio-Weine in einer praktischen und nachhaltigen Verpackung. Im Vergleich zur Glasflasche verursacht die Box 82% weniger CO2-Ausstoß. Ein messbarer Beitrag zur Erreichung des hochgesteckten Zieles.

www.gruene-weinbox.de

Augenwischerei oder Verantwortung?

Augenwischerei und greenwashing wurde dem Betreiber des Weingutes Alfons Hormuth in der Pfalz vorgeworfen, als er seinen ersten klimaneutralen Wein auf dem Markt brachte.  Doch er nutzte die einmalige Gelegenheit und klärte seine Kunden auf. Nun sind sie anderer Meinung. Ein gutes Beispiel für Kundenbindung.

Beim Round-Table 2016 - vom DINE angeboten und vom Weingut Bernhard Ellwanger im Remstal organisiert – berichte Andreas Hormuth auch davon, dass er neue Kunden gewonnen hat. Zum Beispiel bietet ein bekanntes Hotel seinen klimaneutralen Wein an. Die Frage nach der Verantwortung dürfte damit beantwortet sein.

Das DINE begleitet Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Kontakte: http://www.alfons-hormuth.de/index.php/aktuelles; http://www.weingut-ellwanger.com/; www.dine-heilbronn.de