Category Archives: News

Leitfaden Nachhaltigkeitsbericht

Das DINE e.V. hat nun einen Leitfaden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für die Weinbranche entwickelt. Der Leitfaden ist ein Instrument für alle Weingüter, die einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen möchten.

Schritt für Schritt wird vom theoretischen Hintergrund bis zur Veröffentlichung erklärt, wie ein Nachhaltigkeitsbericht aufgebaut sein muss.

Weingüter, die bereits FairChoice-zertifiziert sind, erhalten den Leitfaden als Teil der Zertifizierung.

Interessierte Weingüter können sich direkt an das DINE e.V. wenden.

Bei Bedarf bietet das DINE e.V. auch eine Beratung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung an.

Februar 2022

World Soil Day 2020

Am 5. Dezember ist der World Soil Day 2020, also der „Internationale Tag des Bodens“ mit dem Motto: „Boden am Leben erhalten, die biologische Vielfalt des Bodens schützen“ (#WorldSoilDay).

Der Boden ist ein lebendes System, die Grundlage für unser Leben. Gefährdet ist dieses System durch Trockenheit, mineralischen Dünger, Pestizide, Monokultur. Das Ökosystem Boden muss erhalten bleiben. Im Weinbau hat ein lebendiger Boden positiven Einfluss auf die Weinqualität.

Der Gedenktag soll Regierungen, Organisationen, Gemeinschaften und Einzelpersonen auf der ganzen Welt ermutigen, sich proaktiv für die Verbesserung der Bodengesundheit einzusetzen.

Förderung FairChoice Zertifizierung

In Rheinland-Pfalz fördert das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) bis 2022 Weinbaubetriebe, die nachhaltiger wirtschaften und sich nach FairChoice zertifizieren lassen wollen.

Antragsberechtigt sind nur Kleinunternehmen mit Sitz in Rheinland-Pfalz, die bis zu 10 ha Rebfläche bewirtschaften oder eine Weinmenge (Flaschenvertrieb) von bis zu 70.000 Litern produzieren.

Mehr erfahren

 

Nachhaltigkeitspreis 2019

Die Hochschule Heilbronn bietet mehr als fachliches Wissen. Seit über zwanzig Jahren motiviert sie die Studierenden und Mitarbeiter*innen nachhaltiger zu leben.Bereits zum achten Mal fand am 04.12.2019 die Ökonomie- und Ethiktagung an der Hochschule Heilbronn statt. Neben spannenden Vorträgen gab es dieses Jahr eine Besonderheit: Der mit 3000€ dotierte Nachhaltigkeitspreis 2019 der Hochschule Heilbronn wurde im Rahmen der Tagung vergeben. Seit 2011 werden herausragende Studienarbeiten, die sich mit dem Themenkomplex der Nachhaltigen Entwicklung befassen, mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Dieses Jahr wurde er vom Deutschen Institut für Nachhaltige Entwicklung (DINE) e.V. anlässlich dessen zehnjährigen Jubiläums gestiftet.

Die Preisträgerinnen sind:

Caroline Sester: Optimierung des innerstädtischen Fahrradverkehrs der Stadt Heilbronn anhand des Kopenhagener Modells – eine Potenzialanalyse

Sarah Buntz: Planung der Lagertechnik und die Optimierung des Prozesses Wareneingang unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit im neuen Logistikzentrum der Fa. Kässbohrer Geländefahrzeug AG, Laupheim

Anette Räther: Die Umsetzung des Open-Source Geschäftsmodells von Premium-Cola in anderen Unternehmen – eine qualitative Untersuchung hinsichtlich nachhaltiger Geschäftsstrategien

DINE stiftet Nachhaltigkeitspreis 2019

Nachhaltigkeitspreis 2019

Zu seinem zehnjährigen Bestehen stiftet das DINE den diesjährigen Nachhaltigkeitspreis der Hochschule Heilbronn. Mit dem Preisgeld in Höhe von 3000€ können Bachelor-, Master-, Semester-, Studien-, oder Forschungsarbeiten und Promotionen, die sich mit dem Thema Nachhaltige Entwicklung auseinandersetzen, prämiert werden.

Das DINE freut sich auf die nächsten zehn Jahre (und darüber hinaus) als branchenübergreifende Plattform rund um die nachhaltige Entwicklung und ist gespannt auf die eingereichten Arbeiten.

Mehr Informationen unter Aktuelles

„Noch ist es fünf vor 12“

Gesprächsreihe Anstöße: Klimawandel – Gute Aussichten für morgen?!

Von Jana Alpaslan.

„Nicht nur Gast, sondern richtig prominent“ – so stellte Dr. Pascal Bader vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg den gestrigen Referenten der Gesprächsreihe Anstöße des Ministeriums vor. Gemeint ist Sven Plöger, der unter dem Titel „Klimawandel – Gute Aussichten für morgen?!“ zu Gast war. Der Meterologe und Wettermoderator führte gewohnt humorvoll durch den Abend. Unterliegt Klimawandelkommunikation oft dem Problem, als zu dramatisch oder gar ketzerisch empfunden zu werden, war dies gestern nicht der Fall. Plöger schaffte den Spagat zwischen der Dringlichkeit der Sache und dennoch Mut machen und formulierte treffend „noch ist es fünf vor 12.“

Bei allem Optimismus machte Plöger aber auch sehr deutlich, dass wir es mit tiefgreifenden, Rekordveränderungen zu tun haben. So hatten wir zu Beginn des Monats Januar in Deutschland beispielsweise gar keinen Schnee und dann aber innerhalb kürzester Zeit neue Schneerekorde. Auch gab es in Deutschland seit ganzen 22 Jahren kein Jahr mehr, das nach dem langjährigen Mittel von April bis Juli zu kalt war.

Dass sich dessen auch immer mehr Menschen bewusst sind, zeigte zum Einen die überdurchschnittlich hohe Zahl an Anmeldungen – und war zu Teilen wohl auch der Prominenz des Referenten geschuldet. Zum Anderen sprachen aber auch sowohl Minister Untersteller als auch Sven Plöger die derzeit in den Medien sehr präsente (Schüler/innen)-Bewegung „Fridays For Future“ an. Beide zeigten sich solidarisch mit den Schüler/innen, die für mehr Klimaschutz streiken.

Schließlich geht es beim Klimaschutz genau darum – den Wandel zu gestalten, also nicht nur zu reagieren, sondern zu agieren. Denn noch ist es fünf vor 12.

Weitere Termine der Gesprächsreihe Anstöße erfahren Sie hier: https://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/veranstaltungen/gespraechsreihen/anstoesse/.

Nachhaltige Stadtentwicklung

Städte stehen weltweit vor immensen Herausforderungen.

Klimawandel, Ressourcenknappheit und immer mehr Menschen lassen keine andere Wahl, als aktiv zu werden und die Gelegenheit zur Innovation am Schopfe zu packen. Wenn wir dies als Chance begreifen, können wir einen großen Beitrag zu einer enkelgerechteren Zukunft leisten. Nachhaltige Stadtentwicklung möchte diesen Beitrag leisten. Durch die ganzheitliche Betrachtung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension können Städte resilient und zukunftsorientiert entwickelt werden. Auf globaler Ebene verbirgt sich dies auch hinter dem Sustainable Development Goal Nr. 11 der Vereinten Nationen.

Den Beitrag von Jana Alpaslan lesen Sie unter Aktuelles